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Großer Triumph für Wildbader Schwimmer
Ball des Sports des Sportkreises Calw im Dekra Congress Center in Wart / Proklamation Sportler des Jahres
Von Michael Stark
Die Schwimmer Angelina Wolf und Michael Bott vom TSV Wildbad sind die großen Sieger der Sportlerwahl des Sportkreises Calw. Erstmals in der Geschichte der Sportlerwahlen des Sportkreises Calw kommen die Sportlerin und der Sportler des Jahres 2009 aus dem selben Verein und aus der selben Abteilung.
Unter großem Beifall durften die beiden Wildbader beim Ball des Sports des Sportkreises Calw am Samstagabend im Dekra Congress Center in Wart die großen Siegerpokale in Empfang nehmen. Mannschaft des Jahres 2009 sind die Vielseitigkeitsreiter des TSV Altensteig.
Sowohl Angelina Wolf als auch Michael Bott gehören als junge Sportler bereits zu den alten Hasen, was die Sportlerwahl angeht. Michael Bott hat schon die Sportlerwahlen 2002 und 2003 zu seinen Gunsten entschieden. Die Wahl zum Sportler des Jahres 2009 war somit sein dritter persönlicher Triumph. Angelina Wolf hatte in den zurückliegenden Jahren immer wieder auf der Bühne gestanden - aber nie als Siegerin. Jetzt hatte es ihr und damit auch erstmals einer Vertreterin des Schwimmsports zu Platz eins gereicht. Angelina Wolf war damit die ungekrönte Königin des Sportlerabends. Eingedrungen ist sie damit in die Phalanx der Reiter und der Schützen, die seit der erfolgreichen Zeit der Biathletin Tanja Bauer (bis 1995) bei den Frauen dominiert haben.
Platz zwei bei den Frauen belegte Vorjahressiegerin Eva Wolf vom SV Agenbach. Die erfolgreiche Langläuferin konnte ihren Pokal jedoch nicht selbst abholen, da sie am Wochenende des Sportlerballs letztmalig in dieser Wintersaison einen Wettkampf zu bestreiten hatte. Das selbe gilt auch für Benjamin Waidelich vom Skiclub Enzklösterle. Auch er war im Bayrischen Wald auf seinen Brettern unterwegs.
Nicht anders war es bei den Straubenhardter Kunstturnern, die am Samstag ebenfalls wettkampfmäßig auf Tour waren. Da jedoch eine Jugendgruppe der KTV mit Landes- und Bundeskaderathleten einen Abriss ihrer Trainingsarbeit und ihres Könnens vermittelten, war zumindest eine Delegation aus Straubenhardt vor Ort. Für die Nachwuchsturner aus dem Enzkreis gab es aus den Reihen des Publikums viel anerkennenden Beifall. Turnen von Kindern und Jugendlichen auf solch hohem Niveau gibt es nicht oft in Deutschland zu sehen.
Platz drei bei den Frauen ging an die Sportschützin Beate Gauß, die sich seit Jahren auf hohem Niveau bewegt und immer noch Titel um Titel sammelt. Auf Platz drei bei den Sportlern wählten die Leser den Leichtathleten Friedemann Hecke vom VfL Ostelsheim. Der Ultraläufer, der gerne mal 100-Kilometer-Läufe oder 24-Stunden-Veranstaltungen in Angriff nimmt, zeigte sich überrascht, dass ausgerechnet er so viele Stimmen bekommen hat, dass es ihm für Platz drei gereicht hat. Dabei sei er eigentlich keiner, der größere Medienpräsenz genießt. Er sieht sich eher als Vertreter einer typischen Randsportart. Auf Platz drei bei den Mannschaften kamen die Sportschützinnen der SF Gechingen, die bei der deutschen Meisterschaft die Goldmedaille geholt haben.
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